Start des Wettbewerbs "Klimaschutzpartner des Jahres 2020"

Ab sofort können sich Unternehmen, Bürger und öffentliche Einrichtungen für die Auszeichnung „Klimaschutzpartner des Jahres 2020“ bewerben. Gesucht werden innovative Pläne und Projekte, die dem Klimaschutz in Berlin dienen.  

Die Auszeichnung wird in drei Kategorien verliehen: Für Projekte, die in den vergangenen zwei Jahren erfolgreich realisiert wurden, für erfolgversprechende innovative Planungen sowie für herausragende Projekte öffentlicher Einrichtungen. Bewerber können Pläne und Projekte zum angewandten Klimaschutz aus allen Lebens- und Geschäftsbereichen einreichen. Entscheidend ist, dass durch das Vorhaben das Klima geschützt, die Belastung verringert oder Wissen und Aufklärung zum Thema Klimaschutz verbessert werden.  

Die Sieger werden am Eröffnungsabend der Berliner Energietage, am 4. Mai 2020, in den Räumlichkeiten der European School of Management and Technology (ESMT) gekürt. Alle Teilnehmer sind eingeladen, ihre Klimaschutzprojekte während der Berliner Energietage den rund 9000 Fachbesuchern der Veranstaltung im Rahmen einer Plakatausstellung vorzustellen.

Der Preis wird seit 2002 jährlich verliehen und ist damit die älteste und traditionsreichste Auszeichnung für Klimaschutz in Berlin. Das Bündnis „Klimaschutzpartner Berlin“ ist ein Zusammenschluss von Architektenkammer Berlin, Baukammer Berlin, Handelsverband Berlin-Brandenburg e.V., Handwerkskammer Berlin, IHK Berlin und dem BBU Verband Berlin- Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V.

 

 

Anmeldung zur Preisverleihung zum "Klimaschutzpartner des Jahres 2020"

Die Anmeldemöglichkeit zur Preisverleihung am 4. Mai 2020 wird in Kürze freigeschaltet.

Klimaschutzprojekte ausgezeichnet!

Bereits zum 17. Mal zeichneten die Klimaschutzpartner innovative und herausragende Projekte aus. Die Preisträger wurden am Eröffnungsabend der Berliner Energietage im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung ausgezeichnet.

Die diesjährigen Preisträger überzeugten mit innovativen und wegweisenden Konzepten.

In der Kategorie „Erfolgreich realisierte Projekte“ wurde VELOGUT für das Projekt „Lasten auf Leihrädern“ ausgezeichnet. Das Unternehmen stellt seit Mai 2017 Unternehmen Lastenräder zur kostenlosen Erprobung zur Verfügung. Damit gibt VELOGUT Unternehmen die Möglichkeit, alternative Mobilitätsformen kennenzulernen und trägt damit zu Klima- und Umweltschutz und auch zur Verkehrswende bei.

 

Der Preis in der Kategorie „Erfolgversprechende innovative Planungen“ ging an die SOLMOVE GmbH mit dem Projekt eines Solarradwegs im Gleisdreieckpark. Die geplante technologische Innovation soll zeigen, dass Solar-Stromerzeugung auch auf nutzbaren Flächen möglich ist und hat das Potential, ein Berliner Projekt mit Vorbildcharakter zu werden.

 

Den Anerkennungspreis für herausragende Projekte öffentlicher Einrichtungen erhielt die STRATUM GmbH für die Begleitung eines Schülerprojekts: Die Planung des Aufbaus eines Echtzeit-Energie und Klimamessnetzes für das Klassenzimmer mit Raspberry Pi/ Arduino-Technologie. Das Projekt ist Teil des „Köpfchen statt Kohle“ Projekts und verbindet Klimaschutz, digitale Kompetenz und Bildung für nachhaltige Entwicklung miteinander.

 

Innovative und überzeugende Projekte und Konzepte zeigte aber auch die Plakatausstellung der insgesamt 25 Bewerbungen. Sie bildete die die große Bandbreite der Innovationen durch Berliner Unternehmer in Sachen Klimaschutz ab. Innovative Anwendungen in der Industrie und neuartige Formen der Gewinnung von Windenergie, neue Verkehrskonzepte, nachhaltige Bauprojekte und lokaler Lebensmittelanbau waren ebenso vertreten wie innovative Ansätze mit erneuerbaren Energien, klimaneutral lebende Berliner Haushalte als Versuchslabore und Engagement von Schülern. Alle Projekte werden hier auf der Website als Best Practices veröffentlicht.

 

Der Wettbewerb wurde mit freundlicher Unterstützung der Vattenfall Wärme Berlin AG durchgeführt.

Auszeichnung: KlimaSchutzPartner des Jahres 2017

Bereits zum 16. Mal wurden am Mittwochabend die Preisträger des Wettbewerbs „KlimaSchutzPartner des Jahres" gekürt. Drei Projekte, die in herausragender Weise Energieeffizienz und Klimaschutz umsetzen, gingen als Sieger aus dem Wettbewerb hervor. 20 Projekte waren im Wettbewerb um den traditionsreichsten Klimaschutzpreis der Wirtschaft in Berlin angetreten. Die Verleihung fand im Rahmen der Berliner Energietage im Ludwig Erhard Haus statt.

In der Kategorie „Erfolgreich realisierte Projekte" wurde die EUREF AG für ihre Weiterentwicklung des EUREF-Campus zum Stadtquartier der Zukunft ausgezeichnet. Stephan Schwarz, Laudator und Präsident der Handwerkskammer Berlin, hob die Vorbildwirkung des Projekts dabei hervor: ein Zukunftsort, bei dem energetisch optimierte Gebäude, ein lokales „Micro Smart Grid" sowie geringe Betriebskosten durch Nutzung regenerativer Energien im Mittelpunkt der Entwicklung stehen. „Als Leuchtturmprojekt ist der EUREF-Campus über die Stadtgrenzen Berlins hinaus bekannt. Er dient der Entwicklung und Erprobung intelligenter Lösungen für die Stadt der Zukunft und macht die Energiewende in Deutschland sichtbar und erlebbar."

Der Preis in der Kategorie „Erfolgversprechende innovative Planungen" ging an die Gewobag Wohnungsbau-Aktiengesellschaft Berlin.  Stellvertretend für Regine Günther, Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz würdigte Lothar Stock, Leiter des Sonderreferats Energie und Klimaschutz das Unternehmen in seiner Laudatio für die Modernisierungsplanung des Wohnparks Mariendorf. Mit einem smarten Mix aus modernem Blockheizkraftwerk, Photovoltaik-, Power-to-Heat- sowie einer innovativen Windrailanlage (Nutzung von Fassadenaufwind) verwandelt sich die Siedlung bis 2018 in einen zukunftsweisenden Wohnpark mit Vorbildcharakter. „Berlin soll klimafreundlicher werden. Dieses Projekt unterstreicht, dass die städtischen Wohnungsbaugesellschaften dabei ein wichtiger Partner sind. Es steht beispielhaft für viele innovative Projekte der Wohnungswirtschaft."

Den Anerkennungspreis für herausragende Projekte öffentlicher Einrichtungen erhielt die Berliner Energieagentur GmbH. Das von der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz unterstützte Projekt wendet sich an Kinder im Alter von vier bis sechs Jahren, Erzieher sowie das technisch verantwortliche Personal aller Berliner Kitas. Laudatorin Maren Kern, Vorstand beim BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V., würdigte: „Mit diesem großartigen Angebot werden Kitas dabei unterstützt, sich im Alltag mit den Themen Energie und Klimaschutz auseinanderzusetzen und die Neugier der Kinder an diesen Zukunftsthemen zu wecken. Den Kleinsten wird so dieses komplexe Thema vermittelt, so dass sie Zusammenhänge zwischen ihrem Handeln und dem Klimaschutz herstellen können."

Alle Preisträger und Kandidaten sind während der Berliner Energietage bis zum 5. Mai 2017 im Rahmen einer Plakatausstellung zu sehen und unter www.klimaschutzpartner-berlin.de veröffentlicht. Der Wettbewerb 2017 wurde mit freundlicher Unterstützung der Vattenfall Europe Wärme AG durchgeführt.

 

 

 

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