Klimaschutzprojekte 2017

Hier finden Sie alle Berliner KlimaSchutzProjekte, die am Wettbewerb für 2017 teilgenommen haben.

 

Powerhouse

Projektbezeichnung
Powerhouse
Firma/ Institution
Laborgh Investment GmbH
Ansprechpartner
Philipp Janssen (Telefon: 030-318008816)
Kategorie
B
Jahr
2017
Bezirk
Treptow-Köpenick
Powerhouse
Deimel Oelschläger Architekten

Powerhouse“ - Berlins erster Mietwohnungsbau mit Effizienzhaus Plus Standard

Mit dem Powerhouse ist es dem Berliner Projektentwickler LABORGH gelungen, die Anforderungen der Plus-Energie mit den finanziellen Restriktionen des Mietwohnungsbaus in Einklang zu bringen. Das wegweisende Pilotprojekt entsteht in Berlin Adlershof und wurde an die kommunale Berliner Wohnungsbaugesellschaft HOWOGE verkauft. Der Baubeginn war im März 2016, die Fertigstellung ist für Ende 2017 geplant.

Das Effizienzhaus Plus-Projekt „Powerhouse“ umfasst fünf Häuser mit 128 Mietwohnungen. Die Häuser werden im KfW-Effizienzhaus-Standard 55 gebaut. Aufgrund einer hervorragend gedämmten Gebäudehülle und einer hocheffizienten Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung haben die Häuser einen geringen Wärmebedarf. Mit wohnungsweisen Frischwasserstationen werden die internen Leitungsverluste reduziert. Thermische Solarkollektoren sowie Photovoltaikelemente produzieren Wärme und Strom auf den fünf Dächern und dem Carport. Beides fließt in die hauseigene Gebäudetechnik und versorgt die Gebäude und die einzelnen Wohnungen mit Strom und Wärme. Überschüsse werden in das lokale Fernwärme- bzw. Stromnetz eingespeist. Insbesondere das Fernwärmenetz der BTB Blockheizkraftwerks- Träger- und\r\nBetreibergesellschaft mbH Berlin fungiert so als ausgelagerter Wärmespeicher.

Ein Effizienzhaus Plus erzeugt mehr Energie als seine Bewohner verbrauchen. Das Bundesumweltministerium verlangt für diese Bezeichnung per definitionem einen negativen Jahres-Primärenergiebedarf und einen negativen Jahres-Endenergiebedarf. Die Definition Effizienzhaus Plus erfüllt das „Powerhouse“ mit einer Primärenergiebilanz von -3.073 kWh/a und einer Endenergiebilanz von -1.608 kWh/a. Die Mieter profitieren von niedrigeren warmen Betriebskosten in Höhe von monatlichen 0,40 €/m² statt 1,08 €/m² des Berliner Durchschnitts.

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