Klimaschutzprojekte 2018

Hier finden Sie alle Berliner KlimaSchutzProjekte, die am Wettbewerb für 2018 teilgenommen haben.

 

Heldenmarkt

Projektbezeichnung
Heldenmarkt
Firma/ Institution
Heldenmarkt | Forum Futura UG (haftungsbeschränkt)
Ansprechpartner
Bastian Gartelmann
Kategorie
A
Jahr
2018
Bezirk
Pankow
Heldenmarkt
Heldenmarkt | Forum Futura UG
Heldenmarkt Berlin

Der Heldenmarkt, als „Projekt Nachhaltigkeit 2017“ ausgezeichnet, ist eine Endverbrauchermesse für nachhaltigen Konsum.

Wir veranstalten fünf bis sieben Heldenmärkte jährlich in Deutschland, wobei alles in Berlin angefangen hat und wir dort unser Jahreshighlight mit der mit Abstand größten Veranstaltung haben.

Wir bringen im Jahr mittlerweile ca. 500 Aussteller mit 40.000 Besucher*innen zusammen und können stetiges Wachstum verzeichnen. Unser Rahmenprogramm, 2012 bis 2014 von der UNESCO Kommission als „Beitrag zur UN-Weltdekade Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet, erreicht 300 bis 500 Besucher*innen je Veranstaltungswochenende.

Übergeordnetes Ziel unserer Heldenmärkte ist eine zukunftsfähige Welt für alle, unser Schwerpunkt liegt dabei auf nachhaltigem Konsum - das bedeutet natürlich auch Klimaschutz, wenngleich das ein anderes SDG adressiert. Als Messe für nachhaltigen Konsum mit der Zielgruppe #fuerallediewasmerken sind wir sehr breit aufgestellt. In allen Bereichen findet sich jedoch der direkte Einfluss auf klimaentlastende Effekte. Die Veranstaltungsdurchführung und -logistik ist ausgesprochen ressourcenschonend, vor allem in Hinblick auf das klassische Messegeschehen. Die zugelassenen Aussteller tragen in ihren Bereichen maßgeblich zum Klimaschutz bei und der Impact des Heldenmarkts über die Veranstaltung hinaus wird gewahrt durch unser Aktions- und Vortragsprogramm.

Bei uns finden sich Aussteller aus fast allen Branchen, von Bio-Lebensmitteln über Vereine mit ethisch/ökologischem Kernthema bis zu ethischen Geldanlagen und Finanzdienstleistungen. Ihre Gemeinsamkeit ist, dass sie eine nachhaltige Alternative zum konventionellen Angebot darstellen.

Unsere Besucher*innen sind zwischen 20 und 50 Jahren alt, zumeist mit höherem Bildungsabschluss und verfügen über ein gesteigertes Umweltbewusstsein und großes persönliches Interesse am Thema Nachhaltigkeit. 75% von ihnen wollen neue Produkte und Dienstleistungen kennenlernen. Mit unserer neuen Kampagne #fuerallediewasmerken wollen wir darüber hinaus auch diejenigen erreichen, die merken, dass irgendwas am vorherrschenden Überangebot nicht so ganz richtig sein kann.

Als Heldenmarkt bieten wir für Aussteller also Zugang zu einem interessierten und vorgebildeten Publikum, welches wir wie keine zweite Veranstaltung so gezielt bei uns versammeln. Für Besucher*innen bieten wir ausgesuchte, nachhaltige Unternehmen und Produkte, sowie einen Raum zum Kennenlernen und vernetzen. Regelmäßige Umfragen bei beiden Gruppen bestätigen unseren Erfolg.

Unser direkter Einsatz für den Klimaschutz kann an unserer Veranstaltungsdurchführung beobachtet werden. Von CO2-Kompensation durch Humusaufbau über Mehrfachverwendung recycelter Materialien und echten Ökostrom bis Biocatering mit Mehrweggeschirr verfolgen wir einen vielfältigen Ansatz. Der eigentliche Einfluss unserer Veranstaltung auf den Klimaschutz kommt jedoch nicht von der ökologisch ausgerichteten Veranstaltungsdurchführung, sondern davon, dass wir Unternehmen und Besucher*innen zusammenbringen um gemeinsam Klimaschutz zu betreiben.

Wir fordern und fördern von unseren Ausstellern Themen, die überwiegend einen direkten Bezug zum Klimaschutz haben. So geht es um ökologische Landwirtschaft, Verringerung von tierischen Produkten bei der Ernährung und Lebensmittelverschwendung. Es geht um Bio-Rohstoffanbau, Recycling von Fasern und anderen Materialien, Wieder- und Weiterverwertung von bereits vorhandenen Materialien. Es geht um echten Ökostrom und Investments in klimafreundliche Finanzprodukte. Aber es geht noch um viel mehr.

Denn wir veranstalten zwar nur an zwei Tagen im Jahr in Berlin, aber wir sind den Rest des Jahres nie ganz weg. Bis zu zehn Prozent der verfügbaren Fläche wird an Vereine und Projekte vergeben, die sich vor Ort für Nachhaltigkeit und damit für den Klimaschutz einsetzen. Man kann bei uns die Aktivisten kennenlernen, sich im Vortragsprogramm inspirieren lassen, Ideen mit nach Hause nehmen oder sich einfach anschließen.

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