Klimaschutzpreisträger bis 2010

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Umbau und umfassende energetische Sanierung eines Reihenendhauses von 1936

Preisträger in der Kategorie A

Projektbezeichnung
Umbau und umfassende energetische Sanierung eines Reihenendhauses von 1936
Firma/ Institution
Dipl.-Ing. Architektin BDB Anja Beecken
Kategorie
A
Jahr
2006
Bezirk
Spandau

Die Architektin Anja Beecken erhielt 2004 den Auftrag der Sanierung einer Häuserhälfte in einem 1930 errichteten Reihenhaus in Berlin Spandau. Durch den Einbau neuer Fenster wäre eigentlich eine Fassadensanierung mit Wärmedämmputz aus bauphysikalischer Sicht notwendig gewesen - dabei stand aber der Denkmalschutz im Weg.

Der Einsatz verschiedener innovativer Energieerzeugungs-, Speicherungs- und –Verteilungstechniken machte die Montage von Heizungen jedoch überflüssig. Nach der Komplettsanierung wird die Reihenhaushälfte den Anforderungen eines modernen Niedrigenergiehauses gerecht. Ein vielfältiger Mix von Wand- und Bodenheizung mittels Kapillarrohrmatten konnte Abhilfe schaffen. 20 m2-Solarkollektoren liefern einen Beitrag zur Warmwasseraufbereitung. Ein Erdspeicher dient zur Aufnahme des überschüssigen Warmwassers bei einer Temperatur von ca. 19oC. Die darin enthaltene thermische Energie wird im Bedarfsfall über eine Wärmepumpe auf die erforderliche Vorlauftemperatur des Heizsystems von nur 25o C gebracht und dient damit dann zur Raumheizung. Damit ersetzt die Wärmepumpe in Kombination mit dem Erdwärmespeicher und den Kapillarrohrmatten das klassische Heizungssystem, bestehend aus Heizkessel und Einzelheizkörpern in den Räumen. Im Sommer wird das System zur Raumkühlung eingesetzt.

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